Clemens Blattert SJ

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Clemens Blattert SJ
Clemens Blattert SJ

The following introduction will be translated in a short while...

Seit Oktober 2009 habe ich die Aufgabe des Pfarrers in der KSG-Leipzig übernommen. Das ist eine schöne Aufgabe, weil es ein gemeinsames Suchen ist, wie man den Glauben intensiver leben kann: für sich, mit anderen und für andere. Da gibt es kein Patentrezept, sondern jeder Mensch bringt wieder neue Perspektiven in diese Suche mit ein. Das macht die Arbeit hier zu einem spannenden Abenteuer.

Wie mein Leben ‚vor' der Studentengemeinde ausgesehen hat, könnt ihr hier nachlesen.

1977 in eine Müllerfamilie hineingeboren bin ich ganz in der Nähe der Schweizer Grenze, in Wellendingen im Schwarzwald aufgewachsen. Ich habe drei Geschwister und mittlerweile auch einen Neffen und eine Nichte. Nach Grund- und Realschule besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium in Donaueschingen.

Während meiner Schulzeit verbrachte ich einerseits viel Zeit auf dem Bauernhof meines Onkels und in der Mühle meines Patenonkels. Andererseits spielte die Musik immer eine große Rolle. Mit 15 Jahren begann ich eine Kirchenmusikerausbildung, die ich 1995 mit der C-Prüfung abschloss. Durch sie entdeckte ich die Liebe zum Singen, Leiten von Chören und der Liturgie. So wuchs auch immer mehr der Wunsch, den Weg zum Priesteramt einzuschlagen. Ein Priester schien mir ein Diener der Freude und der Gemeinschaft zu sein.

So machte ich mich auf den Weg, der mich nach dem Abitur zuerst in das Theologenkonvikt in Freiburg führte. Ich studierte an der Freiburger Uni Theologie und das Leben im Konvikt sollte zur Reife unserer Persönlichkeit und unseres Glaubens beitragen. Ein Auslandsjahr während dieser Jahre nach Cambridge. Dort stellte ich mir immer mehr die Frage: „Wenn Du Priester wirst, was willst Du eigentlich arbeiten?"

Irgendwie bewegte in mir das Wort „Seelsorge - Sorge um die Seele" etwas. Denn in Exerzitien, Übungen, um mit Gott in einen persönlichen Kontakt zu kommen, erfuhr ich, was ein intensives Leben bieten könnte. Weil ich die Exerzitien bei Jesuiten gemacht habe, wurde ich auf diesen Orden aufmerksam. Deshalb wagte ich nach dem Diplom in Theologie den Sprung ins Noviziat.

Nun begann wieder ein Weg der Ausbildung. Der Eintritt in den Orden war aber auch gleichzeitig ein Ankommen, an einem Ort - der nicht lokal zu verstehen ist - an dem ich mich zu Hause fühle. Nach der Erstausbildung wurde ich nach Berlin in die Jugendarbeit geschickt. Es folgte ein Experiment als Mathematikstudent auf Lehramt. Jedoch musste ich die Flügel nach vier Semestern strecken, einerseits weil das Studium für mich zu schwer war und weil ich gemerkt habe, dass meine Leidenschaft und vielleicht auch Fähigkeiten mehr in der Seelsorge lagen, d. h. in der direkten Begleitung von Menschen. Ab 2006 konnte ich einige Erfahrungen in geistlicher und Exerzitienbegleitung sammeln. Eine Aufgabe, die ich sehr gerne tue.

Nach einem theologischen Aufbaustudium in Sankt Georgen / Frankfurt, bin ich seit Oktober Studentenpfarrer in Leipzig. So freue ich mich Dich bald hier begrüßen zu können!